Otava

Otava bei Susice
 

Allgemeine Informationen

Kontinent: Europa
Land: Tschechische Republik
Region: Plzensky
(Nationalpark Šumava),
Jihočesky
Wassersystem: Nordsee - Elbe - Vltava (Moldau)
Kurzübersicht: Die Otava ist ein landschaftlich reizvoller und abwechslungsreicher Wanderfluss mit meist sauberem Wasser. Sie entsteht im Herzen des Nationalparks Šumava (Böhmerwald) aus dem Zusammenfluss von Vydra und Křemelna, ist auf 113 km befahrbar und mündet im Orlík-Stausee in die Moldau.
Charakteristik:
Oberlauf (Čeňkova Pila - Radešov, km 113.0-106.6) WW II-III,
Mittellauf (Radešov - Sušice, km 106.6-089.5) WW I,
Unterlauf (Sušice - Mündung) flott fließendes Zahmwasser mit vielen Schwällen und einzelnen Naturschwellen WW I (II-). Ab Sušice gibt es viele Wehre, die abhängig vom Wasserstand mit Kunststoffbooten und Rafts ohne Gepäck teilweise fahrbar sind.
Im Unterlauf richtete das Hochwasser von August 2002 erhebliche Schäden an, die großteils ausgebessert sind. Es wurden neue Verbauungen angelegt und alte verstärkt, was in älteren Flussführern noch nicht verzeichnet ist.
Aktualisierungsstand: 08/2004: km 089.5-000 (Johannes Philipp)

Detaillierte Flussbeschreibung

km   Kommentare
    Mindestpegel (Sušice): für Fahrten oberhalb Radešov 50 cm, von Radešov bis Sušice 45 cm, ab Sušice 30 cm. Bei niedrigerem Pegel wird von der Befahrung abgeraten. Man ist dann fast mehr zu Fuß unterwegs als paddelnd im Boot (bis Pisek!). Eine durchgehende Befahrung flussab ist wohl erst ab Pegel 40 cm ohne allzu viele Grundberührungen möglich.
Der Pegelstand kann tagesaktuell im Internet abgerufen werden (Adresse s. u.).
Die Kilometerangaben und die Höhenangaben bei den Wehren sind dem unten empfohlenen Flussführer "Otava" entnommen.
112.9 - 089.5
 
Čeňkova Pila - Sušice (Eisenbahnbrücke) WW III-I.
Die Strecke wurde nicht befahren.
093.5 - 089.5
 
Sušice, hübsche Altstadt, alle Versorgungsmöglichkeiten, mehrere Hotels, 2 Zeltplätze, 3 Wehre im Stadtgebiet.
089.5


Eisenbahnbrücke, kurz danach niedriges Schrägwehr (0,6 m), links umtragen, über Wehrkrone überheben, bei Mittelwasser (Pegel Sušice ca. 50 cm) wahrscheinlich fahrbar.
Am linken Ufer ab km 90 Zeltplatz. Zum Bahnhof ca. 100 m Fußweg. Am Bahnhof gute Parkmöglichkeit für mehrtägige Gepäckfahrten.
Übliche Einsetzstelle für mehrtägige Wanderfahrten mit allen Bootstypen.
Anfahrt zur Einsetzstelle: Von der Ortsmitte (Otava-Brücke) links auf der N 169 ca. 2,5 km bis zum Bahnübergang, Bahn überqueren und sofort rechts Richtung Horažd'ovice. Unmittelbar hinter dem letzten Haus an der rechten Seite nach rechts in einen unbeschilderten Feldweg einbiegen. Nach wenigen Metern sieht man den Fluss. Auf gut 100 m unterhalb des Wehres ausgezeichnete Aufbau- und Einsetzmöglichkeiten. Der Zeltplatz verläuft ab hier ca. 400 m flussauf.
088.9
Links Einmündung Ostružná.
087.5
Links Zeltplatz
085.6
Auf 250 m insgesamt 3 Sohlschwellen, fahrbar.
085.1
084.9

2 Straßenbrücken.
Links Čepice
084.4
Links Zeltplatz
083.0
Rechts Zeltplatz, Fußweg zum Bahnhof Žichovice (ca. 300 m).
082.5

Straßenbrücke.
Links in ca. 1 km (Wanderweg) Burg Rabí. Eindrucksvolle, restaurierte Burgruine.
An ihrem Fuß Rabí, ein netter Touristenort.
082.3

Schrägwehr Podrabský Mlýn (1,1 m hoch), rechts umtragen oder überheben.
Links Zeltplatz.
Kanuverleih Otava Tour.
076.8
Straßenbrücke, rechts Velké Hydčice, Bahnhof ca. 500 m.
076.5
Rechts Zeltplatz (am Sportplatz).
075.2
Schrägwehr (1,3 m), rechts umtragen oder über Wehrkrone überheben.
073.1

Schrägwehr (1,1 m), links oder rechts umtragen oder über Wehrkrone überheben.
2 Zeltplätze: links am Sportplatz (am Kiosk fragen), rechts bei Mühle auf großer Wiese mit alten Apfelbäumen.
Aussetzen entweder unmittelbar bei Mühlkanal-Ausleitung oder ca. 100 m im Kanal links unmittelbar vor dem Mühlengebäude.
Links Horažd'ovice: hübsche Altstadt mit k.u.k.-Flair auf Hügel über dem Fluss. Bahnhof, alle Versorgungsmöglichkeiten, Hotels, Restaurants.
072.6
Eisenbahnbrücke.
Unmittelbar davor links Rampe zum bequemen Ein- und Aussetzen; beste Ausstiegsstelle für Stadtbesuch.
072.55
Straßenbrücke; für KFZ gesperrt, nur noch Rad- und Fußweg.
072.4
Neue Straßenbrücke.
072.25
Steilwehr (1,8 m), unfahrbar. Umtragen nur links über schmale Krone der Uferbefestigung. Schwierig!
070.8
Schrägwehr (0,8 m); links Floßgasse, meist fahrbar; rechts oder links umtragen, einfach.
070.7
Sohlschwelle, meist fahrbar.
068.2
Schrägwehr (1,2 m), links umtragen oder überheben. Steine im Unterlauf!
067.75
Straßenbrücke; links Střelské Hoštice.
067.6

Schrägwehr (1,9 m), unfahrbar; rechts (empfohlen) oder links umtragen; schwierig wegen Mauern (links) und Steilufer/Steinen (rechts).
rechts Zeltplatz und Kiosk.
067.4

Sohlschwelle aus groben Granit- und Betonblöcken.
Bei NW unfahrbar, treideln! Bei MW und HW WW (??), dann unbedingt ansehen!
065.3
Schrägwehr (1,4 m), links oder rechts umtragen oder überheben.
064.2
Schrägwehr (1,3 m), links umtragen. Überheben wegen Stahlspundwand nicht empfehlenswert.
064.0
Straßenbrücke.
063.2
Eisenbahnbrücke.
062.9
Links Einmündung des Březovýp.
061.4

Schrägwehr (2,1 m), links oder rechts umtragen bzw. ganz links überheben. Steine und Kiesbänke im Unterwasser!
Links Zeltplatz.
Links Katovice: Restaurant, Arzt, Einkaufsmöglichkeiten;
Rechts Ortsteil und Bahnhof von Katovice (ca. 200 m)
060.9
Straßenbrücke.
059.0
Sohlschwelle, meist fahrbar. Vorsicht, Pfähle!
058.1
Links Zeltmöglichkeit (bei Gasthaus Myslivna).
056.6
Links Überlauf-Wehr (bei NW und MW trocken). Geradeaus weiterfahren: Naturschwelle und Kanu-Slalomstrecke, WW I.
056.0

Fußgängerbrücke; rechts Campingplatz von Strakonice.
054.85

Walzenwehr (2,9 m), unfahrbar! Umtragen links, Einsetzen über lange, steile Treppe.
Gute Aussetzstelle für Besuch der Stadt und der Burg Strakonice (Park). Danach ist ein Ausstieg wegen Uferbefestigung nur schlecht möglich.
Bis km 53.4 links und rechts Stadtgebiet. Alle Versorgungsmöglichkeiten, Bahnhof.
Rechts unterhalb des Wehrs Burganlage aus dem 13. Jahrhundert, sehenswert.
054.65

Straßenbrücke (N 22).
Rechts Mündung der Volyňka.
054,45
Fußgängersteg.
054.1
Straßenbrücke.
053.9
Steilwehr (0,8 m), unfahrbar, links (empfohlen) oder rechts umtragen.
053.45

Sohlschwelle. Bei NW komplizierte Durchfahrt, besser Treideln.
Achtung, scharfkantige Stahlträger im Hauptstrom (Flussmitte rechts)!! Bei NW wird man direkt draufgetrieben, bei MW sind sie wahrscheinlich knapp unter der Wasseroberfläche. Links freie Durchfahrt (bei ausreichendem Wasserstand).
053.4
Straßenbrücke (N 4).
053.0
Eisenbahnbrücke.
051.0
Schrägwehr (0,8 m), links oder rechts umtragen oder über Wehrkrone überheben. Links Floßgasse, für Kajaks oder unbeladene Kanadier nach Besichtigung fahrbar.
048.5
Straßenbrücke (Feldweg).
045.5

Schrägwehr (1,3 m), links oder rechts umtragen oder über Wehrkrone überheben. Floßgasse in der Wehrmitte bei Mittelwasser fahrbar.
100 m unterhalb des Wehrs links Zeltplatz.
043.55
Schrägwehr (1,6 m), unfahrbar; links umtragen über Treppen. Vom Überheben ist wegen Stahlspundwand am Wehrende und Steinen im Unterwasser abzuraten.
043.25
Straßenbrücke. Rechts Přeborovice und Čejetice. Zum Bahnhof Čejetice ca. 300 m.
040.8
Schrägwehr (0,9 m), links (Treppen) oder rechts umtragen oder links über Wehrkrone überheben.
040.1
Schräg-/Steilwehr (2,1 m). Wegen hoher Stahlspundwand unfahrbar und Überheben unmöglich. Links um E-Werksgelände herum umtragen, ca. 200 m teils Feldweg, teils Feld/Acker. Mühsam! Bootswagen sehr empfehlenswert.
039.0

Starker Schwall auf 200 m nach enger Kurve. Felsen! Je nach Wasserstand bis WW II.
037.05
Straßenbrücke.
034.85
Schrägwehr (1,3 m), rechts oder links (Mühlkanal!) umtragen oder ganz rechts über Wehrkrone überheben.
033.5

Naturstufe (Felsen) und leichtes Wildwasser. Meist fahrbar oder Treideln.
032.8

Rechts Mündung der Blanice.
Rechts Zeltplatz. Letzte Zeltmöglichkeit auf 13 km. In Písek (8 km) keine Zelt- oder Campingmöglichkeit.
031,1
Straßenbrücke.
027.0
Schrägwehr (1,7 m), links (Treppenanlage) oder rechts aussetzen und ca. 150 m um Werks- bzw. E-Werksgelände umtragen (Einsetzen mühsam). Überheben ist praktisch nicht möglich, da wegen Uferverbauung kein Einstieg im Unterwasser erfolgen kann.
Stadtbeginn von Písek. Links ca. 200 m oberhalb des Wehrs öffentliches Flussschwimmbad.
Achtung: Das Befahren, Umtragen oder Überheben der beiden folgenden Wehre in Písek (km 25.8 und 25.15) ist praktisch unmöglich! Empfehlung: links an der Treppe aussetzen und mit Bootswagen bis km 24.65 umkarren (gepflegter Fuß-/Fahrradweg auf dem Hochwasserdamm), dann über Fußgängerbrücke aufs rechte Ufer wechseln. Unterhalb der Fußgängerbrücke gute Einsetzstellen. Gesamtstrecke 2,6 km, ca. 40 min.
Übernachtung in Písek nur in Hotels/Pensionen. Am ehesten wird man in der Altstadt fündig.
026.4

Eisenbahn und Straßenbrücke hintereinander.
Danach links Bootsanleger des Kanuclubs Písek. Letzte gute Aussetzmöglichkeit vor dem nächsten Wehr! Auf Anfrage kann man das Boot hier möglicherweise unterstellen.
026.2
026.1
Insel mit Biergarten.
Fußgängerbrücke verbindet linkes und rechtes Ufer mit Insel.
025.8


Steilwehr (1,4 m), unfahrbar. Umtragen nicht möglich wegen Ufermauern/Gebäuden auf beiden Seiten. Überheben nicht möglich weil man nicht zum Wiedereinstieg ins Unterwasser gelangt. Achtung: Bei MW und HW starke Strömung!
025.5


Steinbogenbrücke aus dem 13. Jahrhundert, die älteste Tschechiens (für KFZ gesperrt). Rechts auf einem Felsenriegel unmittelbar über dem Fluss die sehr sehenswerte Altstadt von Písek (30 000 Einwohner) mit Burg, Renaissance-Rathaus und zahlreichen interessanten Gebäuden aus allen Epochen; Museen, Galerien, Einkaufsstadt, Restaurants, alle Versorgungsmöglichkeiten. Drei Bahnhöfe (zur Rückfahrt durchs Otava-Tal nach Ražice fahren, dort umsteigen Richtung Plzen).
Písek wurde durch das Jahrhunderthochwasser Mitte August 2002 schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Steinbrücke war vollständig überschwemmt und wurde stark beschädigt. Eine Fotodokumentation am linksufrigen Zugang zur Brücke sowie Hochwassermarken an Gebäuden der Unterstadt zeugen von der geradezu unglaublichen Naturgewalt.
025.15


Walzenwehr unter Straßenbrücke (1,2 m), unfahrbar, Umtragen wegen Ufermauern nicht möglich.
024.65
Moderne Rad-/Fußweg-Brücke.
Empfehlung: Beim Umkarren hier von linken auf rechtes Flussufer wechseln. Unterhalb der Brücke gute Einsetzstellen. Flache Rampen ermöglichen Bootswagenbenutzung bis zum Ufer.
023.95
Straßenbrücke.
023.0
Schwallstrecke 100 m. Slalomstrecke der Píseker Kanuten. Durchfahrt links
019.4

Schrägwehr (1,0 m), links umtragen oder in der Mitte neben Floßgasse überheben.
100 m unterhalb rechts Zeltplatz.
018.9
Niedriges Holzwehr, im linken Drittel fahrbarer Durchlass.
Dieses und die nächsten Wehre können bei hohem Wasserstand des Orlík-Stausees versunken sein.
018.6
Natur- und Steinwurfschwelle. Bei NW treideln, sonst fahrbar (WW I).
017.1
Sohlschwelle, markiert bei NW den Beginn des Orlík-Stausees.
Der See staut die Vltava (Moldau) auf rund 60 km und speist das größte Wasserkraftwerk Tschechiens. Mit seinem fjordähnlichen Charakter, engen, gewundenen Tälern, zahlreichen Verästelungen, schroffen, steil abfallenden Felswänden bildet er einen der landschaftlichen Höhepunkte einer Otava-Fahrt.
007.2
Links Mündung der Lomnice (malerische Seitenbucht).
003.6
Links an Hang Ferienanlage (Centrum Pokorný) mit Campingplatz.
Der Campingplatz befindet sich auf der Anhöhe. Man kann auch am schmalen Ufer zelten (nach Anmeldung).
002.6
Hohe Straßenbrücke.
000.0

Mündung in die Vltava (Moldau).
Auf einem schmalen Felsrücken bewacht die Burg Zvíkov (Klingenberg) die Mündung.
Zur Fortsetzung der Fahrt zum Bahnhof Červená nach rechts (Süden, "flussauf") um den Burgrücken herumfahren.
 
Vltava (Moldau)
    Kilometrierung: Die Angaben beziehen sich auf km-Tafeln am Flussufer. Die Lage der Landmarken (Brücken) sind hier ungefähre Werte.
169.0
Mündung der Otava.
172.0
Hohe Straßenbrücke.
179.0
Hohe Eisenbahnbrücke.
181.0
 
Links flache Uferwiese vor einer Ferien-Bungalowsiedlung am Steilhang im Wald.
Am Hochufer (vom Fluss nicht sichtbar) in ca. 500 m Bahnhof Červená n. Vltava. Von hier gute Zugverbindung (zwei mal umsteigen) nach Sušice und allen anderen größeren Orten im Otava-Tal.
Zur Strandwiese führt eine (sehr schlechte und steile) Privatstraße, die durch eine Schranke gesperrt ist. Man kann Boot und Material ca. 200 m nach oben zum Parkplatz schleppen oder einen Anwohner fragen, ob er die Schranke aufsperrt.

Bildertour

In Vorbereitung.

Weiterführendes Material

Zusatzinformationen

Hinweise des Autors:

Zelten: Freies/wildes Zelten ist generell verboten. Es gibt aber eine Fülle von Zeltplätzen unmittelbar am Ufer, die lediglich mit dem hygienischen Mindestkomfort aufwarten, dafür aber jede Menge Lagerfeueratmosphäre bieten. Campingplätze sind selten. Zwischen Zelt- (tábořište) und Campingplätzen (autokemp) wird unterschieden. Camper und Wohnwagen sind nur auf letzteren willkommen. Viele der kleineren Zeltplätze sind nur vom 15.06. bis 15.09. geöffnet.

Sprachkenntnisse: Auch ohne ein Wort Tschechisch kommt man gut durchs Land. Die ältere Generation versteht und spricht meist etwas Deutsch, die jüngere Englisch. Da die Tschechen sehr hilfsbereit sind, kommt man auch bei Begegnungen ohne gemeinsamen Grundwortschatz sehr weit. Und die Speisekarten sind fast immer zweisprachig ...

Bootswagen:
Ist wegen der vielen Wehre bei Gepäckfahrten nahezu ein Muss.

Geld, Wechselkurs:
Die Tschechische Republik gehört zwar zur EU aber noch nicht zur Euro-Zone. Zahlungsmittel ist die Tschechische Krone. Der Wechselkurs liegt (Sommer 2004) bei rund 31 CSK für 1 Euro.

Auto:
Das internationale KFZ-Kennzeichen am Heck ist hier noch vorgeschrieben. Fehlt es, kann das Bußgeld kosten.

Internet:

Fluss-Kurzbeschreibungen und aktuelle Pegeldienste mit Mindestwasserständen für ganz Tschechien unter www.raft.cz (tschechisch und teilweise englisch, wichtigste Informationen grafisch gut verständlich dargestellt).
Kurzbeschreibung Otava mit Pegeldienst: http://rivers.raft.cz/cechy/otava.asp?ID_reky=13.

Reiseauskunft der Deutschen Bahn: http://reiseauskunft.bahn.de/.
Folgende Orte an der Otava sind an das Bahnnetz angeschlossen: Sušice, Žichovice, Velké Hydčice, Horažd'ovice, Katovice, Strakonice, Čejetice, Sudoměř und Pisek, an der Vlatava (Moldau) Červená.
Eine Auto-Nachholung ist daher leicht möglich. Die Online-Fahrplanauskünfte sind verlässlich.

Bücher:

DKV-Auslandsführer Nordosteuropa, Band 7, DKV-Wirtschafts- und Verlags GmbH, Duisburg.

Nejedly, Heinrich: Kanuwandern in Österreich, Böhmen und Mähren, BLV-Verlagsgesellschaft, München 1993, S. 135 ff.

Kartenmaterial

Vodácký Pruvodce Otava, Maßstab 1:50.000 mit Stadtplänen 1:16.000, Vizovice 2003 (ISBN: 80-7224-045-5)
Infos unter www.shocart.cz. In Deutschland erhältlich u.a. bei Geobuch, Rosental 6, 80331 München, Tel.: (+49) 89 265030, eMail: geobuch@t-online.de.
Nur in tschechischer Sprache (Legende 3-sprachig, tschechisch, englisch, deutsch), aber durch Grafiken und Fotos (!) aller Wehre mit wasserstandsabhängigen Umtrageempfehlungen selbsterklärend. Absolut empfehlenswert!

Generalkarte Tschechien 1: Westböhmen, Mittelböhmen, Maßstab 1:200.000. Mairs Geographischer Verlag (ISBN: 3-89525-015-5)

otava.htm, Letzte Änderung: 29.08.2004, © Johannes Philipp